Zahra Hassanabadi
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Zahra Hassanabadi - Foto © Airida Rekstyte

Zahra Habassanadis Kunst bezieht ihre Kraft aus der Sinnlichkeit des Materials und einem sicheren Gespür für die Form. Ein Großteil ihres Werkes, Objekte und Installationen, besteht aus ungewöhnlichen, eher kunstfernen Werkstoffen wie Nahrungsreste, Stahlschwämme, Briefklammern oder Pflanzenteile, mit denen sie vorbehaltlos experimentiert.

Diese im Sinne der Arte povera ‚armen’ Materialien setzt die Künstlerin gegen den Strich ein, um ihnen einen neuen, unvermuteten ästhetischen Wert zu verleihen. So wird der Eindruck empfindlicher Zartheit paradoxerweise mit harten, rauen oder spitzen Gegenständen wie etwa Zahnstochern evoziert, wodurch eindringliche Bilder von der Verletzlichkeit des menschlichen Daseins entstehen. Sorgfältig gefertigte Tableaus aus Wegwerfprodukten wie etwa die Stängel von Bananen erscheinen so reizvoll wie kostbare Intarsien; unzählige miteinander verknüpfte Telefonkarten besitzen die Anmutung persischer Teppiche.

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